Konferenz 2021

AKTUELLES:

Am 20.4.2022 erschien die neue Ausgabe des Literaturboten vom Hessischen Literaturforum, die Julia Wolf, Elisabeth R. Hager und Verena Güntner für Writing with CARE / RAGE zum Thema CARE herausgegeben haben: Dem Schreiben wie der CARE haftet ein Ausschließlichkeitsanspruch an: entweder Kümmern oder Kunst. Wer beides vereinen möchte, der leidet oft unter gesellschaftlich verordneten Schuldgefühlen. Dieses Heft möchte den Raum ein Stück weiter öffnen, um CARE als Thema und Bedingung von Literatur sichtbar zu machen. Mit Beiträgen von Gabriele von Arnim, Dima Al-Bitar Kalaji, Patricia Hempel, Fabian Hirschmann, Julia Weber, Frédéric Valin, Maren Wurster, Galal Alahmadi, Luna Ali, POEDU, Daniela Janjic, Kaśka Bryla, Gertraud Klemm, Lea Sauer, Ulrike Draesner, Rasha Habbal, Jacinta Nandi, Lena Müller, Bettina Wilpert, Barbara Peveling und Maternal Fantasies. Das Heft kann in jeder Buchhandlung unter Angabe der ISSN: 1617-6871 oder beim Hessischen Literaturforum (auch per E-Mail unter literaturbote@hlfm.de) bestellt werden und kostet 12 Euro

“Wir sind bewegt von dem Programm, das das Kollektiv @CareRage für dieses Wochenende zusammengestellt hat.”
(Insert Female Artist Festival auf Twitter)

Es ist ein Aufschlag gemacht: am Sonntagabend ging unsere Konferenz zum Thema Schreibende und Sorgearbeit zu Ende, doch es ist ein Abschluss voller Ideen, positiven Impulsen und kreativer Energie. Wir sind überwältigt von Eurem Feedback, Eurer Empathie, Euren Stimmen. Wir sind glücklich, diese Stimmen hörbar zu machen, auch wenn dieser Chor noch lange nicht vollzählig ist, sein kann, denn: wir haben gerade erst angefangen, uns zu finden, uns zu vernetzen. Es braucht Stimmen und Perspektiven, es braucht Sichtbarkeit, und Solidarität sowie eine Öffnung der Räume. Es braucht die Kompliz*innenschaft und das Zuhören ebenso wie das Lautwerden. Wir danken daher von Herzen allen Stimmen, die am Rhizom Text mitgeschrieben haben.

Eine Konferenz ist nicht möglich zu stemmen, ohne viele helfende Hände und Institutionen. Ein besonders herzlicher Dank geht daher im Namen des Kollektivs an unseren Hauptförderer, den Hauptstadtkulturfonds sowie der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Wir danken des Weiteren herzlich: Sharon Dodua Otoo für ihr Grußwort sowie Ulrike Draesner für ihre Lyrik und ihr Schlußwort. Ein herzlicher Dank geht an alle Kollektive, Autor*innen, Übersetzer*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Grafiker*innen für ihren unschätzbaren Beitrag zu dieser wichtigen Auftaktveranstaltung. Alle Texte der Beteiligten finden sich auf der Website zum Nachlesen, die Streams sind bis auf Weiteres ebenfalls abrufbar.

Es war für uns als Kollektiv eine bewegende, empowernde Erfahrung. Dafür danken wir allen Beteiligten von Herzen.


Vom 18. bis 20. Juni 2021 im virtuellen Raum: #WritingWithCare

Links zu den jeweiligen Livestreams der Veranstaltungen finden sich hier oder direkt Programm

Im Feld der Literatur sind schreibende Mütter immer noch Randfiguren. Ihr Dilemma, Erwerbs- und Sorgearbeit miteinander zu vereinbaren, wird wahlweise mitleidig kommentiert, belächelt oder bestenfalls ignoriert. Für uns bilden Schreiben und Care keine Gegenpole. Sie sind ineinander verzahnt und verdanken einander die Dichte ihres Seins. Was wir brauchen, sind neue Narrative von Mutterschaft und künstlerischem Schaffen. Wir fordern Strukturen, die unser Schreiben unterstützen, statt es zu erschweren. In welchem Verhältnis stehen Sorgearbeit und künstlerische Produktion? Welche Mythen kursieren? An drei Tagen kommen wir zusammen, um darüber zu diskutieren und unsere Produktionsbedingungen als Schreibende mit Kindern gemeinsam zu sondieren.

Wir öffnen den Raum und laden andere Kollektive ein, die sich aus Künstler*innen, Autor*innen, Journalist*innen und Verleger*innen bilden, um ihre Arbeitsweisen, Perspektiven und Erfahrungswerte transparent zu machen:  Other Writers Need to Concentrate sind sowohl politischer Blog als auch eine wachsende Autor*innen-/Elterngemeinschaft. Edition Nautilus ist ein genossenschaftlich organisierter Verlag, der mit unkonventionellem und kämpferischem Geist politisch aktuelle Themen in die Verlagslandschaft bringt. Weiter Schreiben ist ein literarisches Projekt, in dem Autor*innen aus Kriegsgebieten weiter veröffentlichen und sich mit in Deutschland ansässigen Schreibenden vernetzen. Maternal Fantasies ist eine internationale Künstlerinnengruppe, die durch interdisziplinäre und intergenerationale Arbeit den Diskurs über Mutterschaft prägen.

Die Konferenz eröffnet mit einem Grußwort von Sharon Dodua Otoo. Writing with CARE / RAGE präsentieren sich am Eröffnungsabend mit einem performativen Gesprächsformat. In den folgenden Tagen finden Panels mit Vertreter*innen der eingeladenen Kollektive sowie ein Workshop mit Maternal Fantasies statt. Während der Konferenz entsteht darüber hinaus ein kollektiver rhizomatischer Text in einem öffentlich zugänglichen Dokument. Musikalisch begleitet eine CARE / RAGE-Playlist von Henrike Iglesias die Konferenz. Mit einem Resümee der Autorinnen und Journalistinnen Elisa Aseva, Miryam Schellbach und Nicole Seifert lassen wir die Veranstaltung ausklingen. Die Autorin Ulrike Draesner verabschiedet alle Teilnehmer*innen mit einem Schlusswort.

Zusammen mit der queerfeministischen Buchhandlung She Said haben wir einen virtuellen Büchertisch eingerichtet. Unsere kuratierten Care-Pakete mit Texten zu den Themen Mutterschaft / Sorgearbeit / Schreiben findet ihr hier.


Programm

Freitag 18. Juni 2021

20:00

Begrüßung durch Writing with CARE / RAGE               anschließend Keynote/Prolog von Sharon Dodua Otoo

Video-Premiere von Fragment Eins von Ella Zwietnig anschließend Panel 1: Writing with CARE / RAGE – Ich will keine Heldin sein und auch kein Boss

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Samstag 19. Juni 2021

10:00

Öffnung: Rhizom Offene Worte   

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11:00 – 12:30

Panel 2: Edition-Nautilus – Care und Kollegialität

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14:00 – 16:15

Workshop: Maternal Fantasies – Die fantastische Haus-Collage   

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18:00 – 20:00

Panel 3: Weiter Schreiben – Care und Exil

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20:00

Musik: Care/Rage-Playlist des Kollektivs Henrike Iglesias

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Sonntag 20. Juni 2021

11:00 – 12:30

Panel 4: Other Writers Need to Concentrate – Räume und Bedürfnisse

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14:00

Ende: Rhizom OFFENE WORTE

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14:00 – 16:15

Workshop (Fortsetzung): Maternal Fantasies – Die               fantastische Haus-Collage

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18:00 – 20:00

Ende und Neuanfang: Writing with CARE / RAGE präsentiert einen Auszug aus dem kollektiv verfassten Textrhizom Offene Worte

Elisa Aseva, Miryam Schellbach und Nicole Seifert als Outer Eyes bündeln die Eindrücke der Konferenz anschließend Schlusswort von Ulrike Draesner

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Tickets

Alle Podiumsdiskussionen sind öffentlich und kostenlos zugänglich. Die Veranstaltungen werden auf dem Vimeo-Kanal von Writing with CARE / RAGE live gestreamed. Der Stream wird am Konferenz-Wochenende auf dieser Website zugänglich sein und in den sozialen Medien geteilt werden. Alle Zuschauer*innen sind herzlich eingeladen sich im Vimeo-Chat der einzelnen Veranstaltungen und in den sozialen Medien unter dem Hashtag an der Konferenz zu beteiligen.

Der Workshop mit Maternal Fantasies ist ebenfalls kostenlos. Es ist jedoch eine Voranmeldung unter workshop@care-rage.de erforderlich. Voranmeldungen werden vom 01.06.2021 bis spätestens zum 15.06.2021 unter: workshop@care-rage.de angenommen. Der Workshop hat 12 Plätze (Familien zählen als ein*e Teilnehmer*in) und diese werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.


Teilnehmer*innen

Galal Alahmadi

lebt und arbeitet in Berlin als Autor. Er gewann 2010 den Preis des Präsidenten auf lokaler, ein Jahr später dann auf nationaler Ebene. 2014 wurde er mit dem Abdulaziz-Al-Makaleh-Preis ausgezeichnet. Zudem hat er als Journalist und Redakteur für verschiedene arabische Zeitungen und Magazine gearbeitet. Bis 2016 war er Literaturstipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung. Er hat bisher vier Gedichtbände auf Arabisch veröffentlicht. Im August 2017 erhielt er den renommierten Mohamad-Afifi-Matar-Preis in Kairo, zwei Jahre später das Torschreiber-Stipendium. Im Oktober 2020 erschien sein erster arabisch-deutscher Gedichtband Die Leere der Vase (Secession Verlag).
Galal Alahmadi wird im Panel 3: „Weiter Schreiben – Care und Exil“ dabei sein.

Dima Albitar-Kalaji

lebt als freie Autorin und Journalistin in Berlin. In Damaskus hat sie Radio SouriaLi mitgeleitet. In Berlin arbeitet sie als Co-Kuratorin und Redakteurin bei WIR MACHEN DAS. Sie hat die Podcasts Syrmania für Deutschlandfunk Kultur und (W)Ortwechseln – Weiter Schreiben Briefe in Kooperation mit rbbKultur produziert und Texte unter anderem bei der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht. Sie ist Gastautorin von 10 nach 8.
Dima Albitar-Kalaji wird im Panel 3: „Weiter Schreiben – Care und Exil“ dabei sein.

Caroline Assad

ist Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation WIR MACHEN DAS, einer gemeinnützigen Organisation, u. a. mit Fokus auf die Gestaltung des Migrationsdiskurs. Sie war unter anderem Associate Fellow bei der Jungen Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Sie ist Bildungswissenschaftlerin und arbeitete in der Evaluierung und Beratung von Bildungsprogrammen im Kontext von Heterogenität und Migration, u. a. für die UNICEF in Maskat und Khartum sowie das HKW in Berlin.
Caroline Assad wird im Panel 3: „Weiter Schreiben – Care und Exil“ dabei sein.

Elisa Aseva

lebt und wirkt in Berlin. Sie ist Kollektivunternehmerin, Autorin und Mutter eines (fast) erwachsenen Sohnes. Momentan ist sie im Rahmen einer stadtpolitischen Initiative mit der Planung eines gemeinnützigen Kulturstandorts beschäftigt, innerhalb dessen sie gemeinsam mit einer Partnerin den Kairo Kiosk betreiben wird. Im Herbst 2021 wird eine Sammlung ihrer Kurztexte im Weissbooks Verlag erscheinen.
Elisa Aseva wird die Veranstaltungen als Outer Eye begleiten und zusammenfassen.

Katharina Bendixen

ist Autorin. Auszeichnungen waren u. a. das Heinrich-Heine-Stipendium (2017) und das Stipendium des Deutschen Literaturfonds (2020). Zuletzt erschienen: Mein weißer Fuchs (poetenladen, 2019), im Frühjahr 2022 erscheint ihr erstes Jugendbuch bei Mixtvision. Sie ist Redakteurin bei Other Writers Need to Concentrate, Vorstandsmitglied des Sächsischen Literaturrats, Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
// www.katharinabendixen.de
Katharina Bendixen wird im Panel 4: „Other Writers Need to Concentrate – Räume und Bedürfnissedabei sein.

Marcia Breuer

ist Künstlerin, Fotografin und Gestalterin. 2002–09 Studium der Visuellen Kommunikation an der HFBK Hamburg. Diverse Ausstellungsbeteiligungen sowie Konzeption und Organisation von Veranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen im (Off-)Kunstkontext. Sie ist Begründerin der Initiative Mehr Mütter für die Kunst.
// www.marciabreuer.de
// www.mehrmütterfürdiekunst.net
Marcia Breuer wird im Panel 4: „Other Writers Need to Concentrate – Räume und Bedürfnissedabei sein.

Isabella Caldart

schreibt als freie Journalistin für diverse Zeitungen und Medien über kulturelle, popkulturelle, gesellschaftliche und politische Themen. Außerdem ist sie Lektorin und arbeitet für den Deutschen Buchpreis. Seit 2016 betreibt sie den Blog http://novellieren.com, der sich primär Gegenwartsliteratur widmet. Sie lebt in Barcelona.
Isabella Caldart wird die Konferenz als Live-Tweeterin begleiten.

Leila Chammaa

geboren in Beirut, Libanon, lebt seit 1975 in Deutschland. Sie studierte Islamwissenschaft, Arabistik und Politologie sowie Deutsch als Fremdsprache in Berlin. Seit 1990 übersetzt sie arabische Literatur ins Deutsche (u.a. Elias Khoury, Sahar Khalifa, Ghalib Halasa, Girgis Shoukry, Qassim Haddad). Zudem arbeitet sie als Dolmetscherin und moderiert Lesungen, kuratiert Veranstaltungen und wirkt als Beraterin für Verlage und Festivals.
Leila Chammaa wird als Übersetzerin im Panel 3: „Weiter Schreiben – Care und Exil“ dabei sein. .

Ulrike Draesner

schreibt Gedichte, Romane, Erzählungen und Essays. Sie übersetzt (vornehmlich aus dem Englischen) und ist Professorin für literarisches Schreiben in Leipzig. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis der LiteraTour Nord, dem Ida Dehmel-Literaturpreis, dem Deutschen Preis für Nature Writing und dem Bayrischen Buchpreis (alle 2020). Sie ist Mitglied des deutschen PEN sowie der Akademie der Künste Berlin. Im Oktober 2021 erscheint ihr neuer Gedichtband doggerland im Penguin Verlag.
// www.draesner.de
Ulrike Draesner hält das Schlusswort der Konferenz.

Rasha Habbal

ist eine Schriftstellerin, die vor allem als Lyrikerin in Erscheinung getreten ist. 2014 erschien ein Gedichtband auf Arabisch, Wenig von dir … Viel vom Salz. Sie beteiligte sich zudem an der von Ishraga Mustafa Hamid an der Universität Hamburg herausgegebenen Anthologie Lebensgesang syrischer kulturschaffender Frauen: Gegen das Dröhnen der Kugeln. 2017 erschien ein Text von ihr in dem vom Frauenkulturbüro NRW e. V. herausgegebenen Band Ohne Worte – Mit anderen Worten. Rasha Habbal erhielt 2018 als erste Autorin das Torschreiber-Stipendium für Schriftsteller*innen im Exil. 2020 zudem das Weiterschreiben-Wiesbaden Stipendium. 
Rasha Habbal wird im Panel 3: „Weiter Schreiben – Care und Exil“ dabei sein.

Henrike Iglesias

ist ein Theaterkollektiv based in Berlin und Basel, zu dessen fester Crew Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan, Sophia Schroth, Eva G. Alonso und Malu Peeters gehören. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus explizit feministischen Perspektiven zu beleuchten.
Das Theaterkollektiv Henrike Iglesias wird für die Konferenz eine Party-Playlist kuratieren

Maicyra Leão

ist eine Forscherin, Künstlerin und Mutter, die interdisziplinär zwischen Theater, Tanz und Performancekunst arbeitet. Ihre künstlerische Forschung verwendet performative und kollaborative Methoden, um signifikante Formate für die Produktion von sozial engagierten Kunstwerken zu entwickeln. Ihre Arbeiten wurden in Lateinamerika, den USA und Europa aufgeführt. Sie ist Professorin an der Theaterabteilung der Federal University of Sergipe, Brasilien.
Maicyra Leão ist als Teil der Maternal Fantasies bei der Konferenz dabei.

Lena Müller

arbeitete als Bäckerin und studierte anschließend Literarisches Schreiben und Kulturwissenschaften in Hildesheim und Paris. Sie war Mitherausgeberin der französischsprachigen feministischen Zeitschrift timult. Heute lebt sie als Literaturübersetzerin und Autorin in Berlin. Sie hat eine zweijährige Tochter, mit der sie in einer Wohngemeinschaft mit sieben Erwachsenen und zwei Kindern lebt. Vor Kurzem erschien mit Restlöcher ihr erster Roman (Edition Nautilus).
Lena Müller wird im Panel 2: „Edition-Nautilus – Care und Kollegialität“ dabei sein.

Jacinta Nandi

in Ostlondon geboren, lebt seit 2000 in Berlin. Sie schreibt für taz, Missy Magazine, Supernova und Jungle World, hat einen Podcast-Radioshow bei reboot.fm und war Mitglied der Lesebühnen Rakete 2000 und Die Surfpoeten. Sie veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt 2020 Die schlechteste Hausfrau der Welt. Ein Erfahrungsbericht und Manifest in der Edition Nautilus.
Jacinta Nandi wird im Panel 2: „Edition-Nautilus – Care und Kollegialität“ dabei sein.

Sharon Dodua Otoo

ist Autorin und politische Aktivistin. Sie schreibt Prosa und Essays und ist Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe Witnessed (edition assemblage). Ihre ersten Novellen die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle und Synchronicity erschienen zuletzt 2017 im S. Fischer Verlag. 2016 gewann Otoo den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur, Dürfen Schwarze Blumen malen?, die im Verlag Heyn erschien. Politisch aktiv ist Otoo bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V. und Phoenix e. V. 2021 erschien ihr erster Roman, Adas Raum. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Sharon Dodua Otoo hält die Eröffnungsrede der Konferenz.

Barbara Peveling

ist Autorin und Anthropologin. Ihr Roman Wir Glückspilze erschien 2009 im Verlag Nagel und Kimche, der Roman Rachid Rebellion 2017 im Goldegg Verlag. Zusammen mit Nikola Richter gab sie 2021 die Anthologie Kinderkriegen in der Edition Nautilus heraus.
// www.barbarapeveling.com
Barbara Peveling wird im Panel 4: „Other Writers Need to Concentrate – Räume und Bedürfnisse“ dabei sein.

Maria-Christina Piwowarski

ist gelernte Buchhändlerin und arbeitet seit 2012 in der Buchhandlung ocelot in Berlin, die sie seit 2015 leitet. Sie ist in den Sozialen Medien in allen Literaturdingen aktiv und betreibt zusammen mit Ludwig Lohmann das Label blauschwarzberlin für Moderationen von Lesungen und Literaturveranstaltungen, für Workshops und für den gemeinsamen Literaturpodcast Letzte Lektüren. 2020 war sie Jurymitglied beim Deutschen Buchpreis.
// https://www.blauschwarzberlin.de/maria-christina-piwowarski/
Maria-Christina Piwowarksi wird bei der Konferenz den Dialog mit dem Publikum begleiten und moderieren.

Nikola Richter

veröffentlichte Erzählungen und Lyrik und arbeitete als Theaterautorin. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Komparatistik in Tübingen, Norwich und Berlin. Bereits im Studium gründete sie eines der ersten literarischen Web-Magazine in Deutschland, die schriftstelle. Nach diversen Redaktionsjobs, für Print- und für Onlinemedien, gründete sie 2013 den unabhängigen Verlag mikrotext, der 2019 und 2020 mit einem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit zwei Kindern in Berlin. Gemeinsam mit Barbara Peveling gab sie im Frühjahr 2021 die Anthologie Kinderkriegen. Reproduktion reloaded heraus (Edition Nautilus).
Nikola Richter wird im Panel 2: „Edition-Nautilus – Care und Kollegialität“ dabei sein.

Miryam Schellbach

ist Lektorin in einem Frankfurter Wissenschaftsverlag und Redakteurin der Leipziger Literaturzeitschrift Edit. Ihre Literaturkritiken erscheinen in der Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie der taz.
Miryam Schellbach wird die Veranstaltungen als Outer Eye begleiten und zusammenfassen.

Nicole Seifert

studierte nach einer Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften sowie Amerikanistik in Berlin. Nach ihrer Promotion arbeitete sie zunächst als Lektorin, inzwischen ist sie seit zehn Jahren frei als Übersetzerin und Autorin in Hamburg tätig. Ihr Literaturblog, der sich ausschließlich Schriftstellerinnen widmet, wurde 2019 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit dem Buchblog-Award ausgezeichnet. Im September erscheint ihr Buch FRAUEN LITERATUR bei Kiepenheuer & Witsch. // https://nachtundtag.blog
Nicole Seifert wird die Veranstaltungen als Outer Eye begleiten und zusammenfassen.

Isabell Spengler

arbeitet als Künstlerin im Bereich von Expanded Cinema. In ihren Filmen und Videoinstallationen untersucht sie Wirklichkeitskonstruktionen und imaginäre Welten als dialogische Prozesse. Ihre vielfach ausgezeichneten Arbeiten werden seit 1998 weltweit auf Festivals und in Ausstellungen präsentiert. Sie lehrte und lehrt Experimentalfilm, Medienkunst und Performance an der Universität der Künste Berlin, der Universität Potsdam, der Amsterdam University of the Arts sowie derzeit am Bard College Berlin.
// www.isabellspengler.net
Isabell Spengler ist als Teil der Maternal Fantasies bei der Konferenz dabei.

Sophie Sumburane

ist politisch aktive Kulturredakteurin, Mutter von drei Kindern und Autorin. Sie studierte Germanistik und Afrikanistik an der Universität Leipzig und publizierte ihren ersten Roman noch während des Studiums. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrum Deutschland. Zuletzt veröffentlichte sie einen Text in dem Sammelband Verbündet euch! Für eine bunte, solidarische und freie Gesellschaft (erschienen im Frühjahr 2021 in der Edition Nautilus).
Sophie Sumburane wird im Panel 2: „Edition-Nautilus – Care und Kollegialität“ dabei sein.

Sibylla Vricic Hausmann

schreibt Lyrik, Essays, Prosa. Ihr erstes Buch, der Gedichtband 3 FALTER, erschien 2018 im Poetenladen. Es wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Orphil-Debütpreis. Sie ist Teil der unabhängigen Lesereihe niemerlang und Redakteurin des Blogs Other Writers Need to Concentrate, der sich für die bessere Vereinbarkeit von Autor*innenschaft und Elternschaft einsetzt.
Sibylla Vricic Hausmann wird im Panel 4: „Other Writers Need to Concentrate – Räume und Bedürfnisse“ dabei sein.

Ella Zwietnig

ist Komponistin und Sound Designerin. Ihre Klangsprache lebt zwischen intimer Einfachheit und pulsierenden Klanglandschaften. Ihre Arbeit findet sich in den unterschiedlichsten Formaten, zwischen Live Performance, Film und visuellen Arbeiten und ihren eigenen Veröffentlichungen. Ihr empathischer Zugang zu ihrer Kunst findet sich oft in den Themen Zweifel, Traum, Vergänglichkeit und den sich ständig im Wandel befindlichen menschlichen Verbindungen.
// http://www.ellazwietnig.com
// https://www.instagram.com/ellazwietnig/
Ella Zwietnig hat das Video „Fragment Eins“ produziert.

Team:

Herzlichen Dank an alle an der Organisation und Durchführung Beteiligten

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